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Wir werden zu dem, was wir anbeten

A) EINLEITUNG

Mein Vortrag heute Abend trägt den Titel „Wir werden zu dem, was wir anbeten". Diese Überschrift und einen großen Teil meiner Ausführungen habe ich einem Buch von Gregory Beale, einem amerikanischen Theologieprofessor, entnommen. Es trägt den Titel „We Become What We Worship" (auf Deutsch „Wir werden zu dem, was wir anbeten"). Der Untertitel lautet „A Biblical Theology of Idolatry" (auf Deutsch „Eine biblische Lehre über den Götzendienst"). Das Buch ist im Jahr 2008 erschienen.

Das englische Wort „idolatry", das mit Götzendienst übersetzt wird, ist lateinischen bzw. griechischen Ursprungs: idolum bzw. eídolon = Gestalt, (Götzen)bild.

Kinder ahmen ihre Eltern nach. Jugendliche, die einer bestimmten Gruppe angehören wollen, wählen oft dieselbe Kleidung, dieselbe Frisur oder denselben Schmuck. Dabei geht es um Identifikation, um Zugehörigkeit, die eben auch mit der Nachahmung bestimmter Verhaltensweisen erkauft wird.

Bei uns Erwachsenen ist es nicht anders. Wir reflektieren unsere Umgebung. Wäre es nicht so, die Werbung hätte keine Chance. Manche Zeitgenossen hängen auch einem „Idol" an (Fußballspieler, Rockstars, Schauspieler).

Warum spielt Nachahmung in unserem Leben eine so große Rolle? Warum suchen wir fast in jeder Phase unseres Lebens nach Vorbildern, die wir reflektieren können? Die Ursache dafür liegt aus biblischer Sicht begründet in der Art und Weise, wie wir geschaffen wurden. In 1. Mose 1,26-27 heißt es:

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Webseite von Michael Schuch
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